Komparatistik Online

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Jahrgänge
  • 2006   ( 12 Beiträge )
  • 2007   ( 10 Beiträge )
  • 2008   ( 8 Beiträge )
  • 2009   ( 11 Beiträge )
  • 2010   ( 12 Beiträge )
  • 2011/2012   ( 11 Beiträge )
  • 2013   ( 26 Beiträge )

    Weltentwürfe des Fantastischen: Erzählen - Schreiben - Spielen


    hg. v. Laura Muth und Annette Simonis

    Es gehört zu den besonderen Merkmalen fantastischer Literatur und Kunst, fiktive Welten hervorzubringen, deren Entwurfscharakter Modellhaftigkeit und spielerische Experimentierfreudigkeit ebenso implizieren kann wie Perspektiven des Utopischen. Die Beiträge des Sammelbands gehen auf Vorträge der Jahrestagung der Gesellschaft für Fantastikforschung im September 2013 zurück, die unter dem Motto "Writing Worlds" stand. Sich Welten zu erschreiben, zu erzählen oder zu erträumen ist zweifellos ein zentraler Bestandteil und eine wichtige Motivation zur Kreativität, die sich insbesondere im Genre der fantastischen Literatur beobachten lässt. In der Gegenwart lässt sich die spatiale Ebene, die Welten und Räume konstruierende Dimension des Fantastischen, allerdings nicht weniger ausgeprägt in den neueren Medien des Rollenspiels und des Films entdecken. So eröffnen die Aufsätze des Themenhefts ein weites Spektrum, das von Modellierungen mittelalterlicher Sujets über expressionistische Städte-Visionen und Batmans Metamorphosen bis hin zu neueren U.S.-amerikanischen Fernsehserien um das Jahr 2000 reicht.

  • 2014 Heft 1   ( 11 Beiträge )

    Graciáns Künste

    hg. v. Giulia Radaelli und Johanna Schumm

    Rund 355 Jahre nach seinem Tod findet der spanische Autor Baltasar Gracián in fachwissenschaftlichen wie in popularisierenden Kontexten wieder verstärkt Aufmerksamkeit. Der Band widmet sich „Graciáns Künsten“ und nähert sich dabei von verschiedenen Seiten dessen Vorstellung einer umfassenden Lebenskunst. Zu dieser gehören etwa die Kunst, klug zu handeln – die arte de prudencia –, sowie die Kunst, die Welt mit Scharfsinn und Witz wahrzunehmen – die arte de ingenio. Die Beiträge des Bandes suchen den systematischen Ort von „Graciáns Künsten“; sie schildern deren immanente Komplexität und Ambivalenz in einzelnen Textanalysen, verfolgen deren intensives Wechselspiel in werkübergreifender Perspektive und zeichnen schließlich deren ,Übersetzungsgeschichte‘ nach, entlang unterschiedlicher Rezeptionslinien vom 17. Jahrhundert bis in die Gegenwart hinein.
    Im Band „Graciáns Künste“ sind Beiträge aus zwei interdisziplinären Workshops versammelt, die jeweils im Dezember 2012 an der LMU München und im April 2013 an der Universität Bielefeld auf Einladung der Herausgeberinnen stattgefunden haben.

  • 2014 Heft 2   ( 16 Beiträge )

    Polyglotte Texte

    hg. v. Weertje Willms und Evi Zemanek

    Die literarische Mehrsprachigkeit einzelner Autoren oder Kulturgemeinschaften – die in verschiedenen Sprachen unterschiedliche Texte verfassen, ohne dass ein und derselbe Text mehrsprachig sein muss – ist ein altes Phänomen. Man denke nur an das historische Nebeneinander von volkssprachlicher und lateinischer Literatur oder an die Koexistenz von Schrift- und Umgangssprache, die bis heute verschiedene Kulturen und Nationen kennzeichnen. Ebenso alt ist die davon zu unterscheidende Mischsprachigkeit – das heisst Mehrsprachigkeit in ein und demselben Text –, wie sie etwa in der so genannten makkaronischen Dichtung vorkam, über Jahrtausende hinweg in verschiedensten literarischen Gattungen auftrat und seit dem späteren zwanzigsten Jahrhundert unter den Bedingungen der Globalisierung und der Multikulturalität rasant zunimmt.
    Der vorliegende Themenband versammelt Beiträge, die polyglotteTexte – also solche, in denen mehrere Sprachen miteinander interagieren –  genauer unter die Lupe nehmen, um zu erötern, wie die Sprachmischungen Textästhetik und -semantik prägen, wie sie funktionalisiert und sprach- oder kulturpolitisch motiviert sind.Vorgestellt wird ein breites Spektrum polyglotter Texte aus europäischen und (latein-) amerikanischen Kulturräumen, von der Antike bis in die Gegenwart.

  • 2015 Heft 1   ( 11 Beiträge )

    Imaginäre Topographien und andere kulturelle Ordnungen

    hg. von Annette Simonis und Alexandra Müller

  • 2015 Heft 2   ( 9 Beiträge )

    2015 Heft 2: Helden, ambivalente Protagonisten, nicht-menschliche Agenzien. Zur Figurendarstellung in umweltbezogener Literatur

    hg. von Gabriele Dürbeck und Urte Stobbe unter Mitarbeit von Jonas Nesselhauf

    Das Verhältnis von Mensch und Ökologie in literarischen Texten ist durch den Ecocriticism, aber auch durch die interdisziplinäre Diskussion um das Anthropozän als neuem Erdzeitalter, in den vergangenen Jahren verstärkt in den Fokus der Literatur- und Kulturwissenschaften gerückt. Die narrative Darstellung von Figuren blieb innerhalb dieses stark themenorientierten Forschungsfeldes bislang allerdings eher untergeordnet - und das, obwohl gerade in der umweltbezogenen Literatur neben Helden und ambivalenten Protagonisten auch nicht-menschliche Agenzien als handlungsbestimmende Instanzen ein besonders fruchtbarer Untersuchungsgegenstand sind. Das Themenheft analysiert anhand ausgewählter Fallbeispiele verschiedene Figurendarstellungen in komparatistischer Perspektive und reicht dabei in der Prosaliteratur von Edgar Allan Poe über Émile Zola und Herman Melville bis zu Renate Rasp und Jenny Erpenbeck; zudem werden lyrisch-narrative Texte von Rolf Dieter Brinkmann und Alexander Puschkin wie auch aktuelle Öko-Comics in den Blick genommen.

  • 2016   ( 6 Beiträge )