Zwischen Ergreifen und Berühren

Die Rom-Ankunft des Ich in Goethes Römischen Elegien

  • Jakob Gehlen

Abstract

Goethes Römische Elegien nehmen den Imaginationsraum Rom für sich ein. Der Fokus auf das zentrale Wort dieser Einnahme, das „Ergreifen“, legt die imperialen Narrative der ehemaligen Hauptstadt der Welt im Zyklus frei. In wechselseitiger Lektüre der augusteischen Liebeselegiker und Goethes Gedichten wirft der Beitrag zudem einen Blick auf eine andere Berührung: Das taktvolle Klopfen des Hexameters auf dem Rücken der Geliebten ermöglicht eine neue Perspektive auf Goethes klassisches Schreiben.

Veröffentlicht
2019-01-25